Feldwirtschaft - Ackerbau

Im ökologischen Landbau werden keine mineralischen Düngemittel und keine synthetischen Pestizide verwendet, daher liegt ein besonderes Augenmerk auf der Erhaltung der natürlichen Bodenfruchtbarkeit. Durch eine weitgestellte Fruchtfolge und den Anbau von Leguminosen, die durch eine Symbiose mit Knöllchenbakterien, den Stickstoff aus der Luft im Boden binden, ist es möglich die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu erhalten.

Natürlich können die Erträge im ökologischen Landbau nicht mit den Erträgen in der konventionellen Landwirtschaft verglichen werden. Dafür sind die Pflanzen so robust und widerstandsfähig, dass auf synthetische Pestizide, oder Pflanzenschutzmittel, wie sie harmlos genannt werden, verzichtet werden kann.

Auf 370 ha Ackerfläche bauen wir eine fünf- bzw. sechsgliedrige Fruchtfolge an: Zwei Jahre Luzerne-Klee-Gras-Gemenge zur Regeneration des Bodens und des Unkrautdruckes, danach folgen zwei Jahre Dinkel Anbau, der unsere Haupt-Marktfrucht ist, d.h. den wir an den Bio-Großhandel verkaufen. Im fünften Jahr folgt ein Sommergemenge aus Hafer und Erbsen oder Sommergerste mit Erbsen, welches wir als Futter für unsere Kühe und Schweine benötigen. Nach einer Winterzwischenfrucht aus Grünroggen-Wintererbsen und Wicken beginnt die Fruchtfolge von Neuem. Auf Feldern, die sich für den Mais-Anbau eignen, bauen wir zwischen den beiden Dinkel-Jahren ein Jahr Mais an.

Der Ackerbau erfordert auf unserem Standort viel Erfahrung. Tonböden sind zwar gut mit Nährstoffen versorgt, aber man muss den richtigen Zeitpunkt für die Bodenbearbeitung abpassen – manchmal hat man nur ein paar Stunden, in denen der Boden nicht zu nass und nicht zu trocken ist.

 




Friedhelm Feindt beim Mähen

Mähdrescher


Heu pressen

Heu pressen

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